SORA Risk Assessment
Das 'Specific Operations Risk Assessment' ist das Fundament für komplexe, genehmigungspflichtige Drohnenflüge in Europa.
Was ist SORA?
SORA (Specific Operations Risk Assessment) ist ein von der EASA (European Union Aviation Safety Agency) entwickeltes Verfahren zur Risikobewertung von Drohneneinsätzen. Es wird immer dann benötigt, wenn ein Flug nicht mehr in der "Open Category" (z.B. A1-A3) durchgeführt werden kann – etwa weil die Drohne zu schwer ist, höher als 120m geflogen wird, oder BVLOS (Beyond Visual Line of Sight) operiert wird.
Der 10-Schritte Prozess
SORA folgt einer strikten Logik, um das Risiko am Boden (Ground Risk) und in der Luft (Air Risk) zu quantifizieren.
- ConOps (Concept of Operations): Detaillierte Beschreibung der Mission (Wo, Wie, Womit).
- GRC (Ground Risk Class): Bewertung der Gefahr für unbeteiligte Personen am Boden.
- ARC (Air Risk Class): Bewertung der Kollisionsgefahr im Luftraum.
- SAIL (Specific Assurance and Integrity Level): Das Ergebnis aus GRC und ARC bestimmt das SAIL-Level (I bis VI).
- OSO (Operational Safety Objectives): Je nach SAIL-Level müssen bestimmte Sicherheitsziele (Technik, Crew-Training, Notfallpläne) erfüllt werden.
Warum ist das wichtig für Kunden?
Für Auftraggeber bedeutet ein SORA-konformer Betrieb vor allem eines: Rechtssicherheit. Viele spektakuläre Aufnahmen (z.B. über Industrieanlagen oder in Innenstädten mit schwerem Kamera-Equipment) sind ohne SORA-Genehmigung illegal. Wir kümmern uns um den gesamten Papierkram und garantieren, dass das erstellte Material auch rechtlich verwertbar ist.
Key Facts
- Gültigkeit
- Europaweit (EASA Member States)
- Anwendung
- Specific Category Operations
- Bearbeitungszeit
- 2-6 Wochen (Behördenabhängig)
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