Photogrammetrie
Vom Foto zum Messdaten-Satz. Wie wir Drohnen für präzise Vermessungen und 3D-Modellierung einsetzen.
Was ist Photogrammetrie?
Photogrammetrie ist eine Methode, um aus einer Vielzahl von zweidimensionalen Fotos exakte dreidimensionale Informationen zu gewinnen. Die Drohne fliegt dabei ein automatisiertes Raster ab und macht alle paar Meter ein Foto, wobei sich die Bilder stark überlappen müssen (meist 70-80%).
Die Ergebnisse
- Orthofoto (Orthomosaik): Ein verzerrungsfreies, maßstabsgetreues Luftbild. Anders als bei einem normalen Foto kann man hierin Strecken und Flächen exakt messen. Ideal für Lagepläne und Bestandsaufnahmen.
- Punktwolke (Point Cloud): Millionen von 3D-Punkten, die die Oberfläche des gescannten Objekts repräsentieren. Basis für Weiterverarbeitung in CAD-Software.
- Digitales Geländemodell (DGM/DEM): Ein Höhenmodell des Geländes, oft bereinigt um Vegetation und Gebäude, um den reinen Bodenverlauf darzustellen.
- 3D-Mesh: Ein texturiertes Drahtgittermodell, das fotorealistisch aussieht und für Visualisierungen oder virtuelle Begehungen genutzt wird.
Präzision, GCPs & RTK
Wir arbeiten mit unserer Flotte (Mavic 4 Pro, Mini 4K, Neo) und hochauflösenden Überlappungsfotos. Für bessere absolute Genauigkeit setzen wir Bodenpasspunkte (GCPs – Ground Control Points) ein, die mit einem terrestrischen Rover eingemessen werden.
Mit RTK: Survey-Grade ca. 1–3 cm (RTK-Drohnen sind nicht Teil unserer aktuellen Flotte).
Für Zentimeter-Genauigkeit wären RTK-Module nötig. Mit GCPs und unserer Flotte erreichen wir sehr gute relative Genauigkeit und praxistaugliche Orthofotos sowie 3D-Modelle.
Anwendungsgebiete
- Architektur & Bau
- Baufortschrittsdokumentation, Bestandsaufnahme von Fassaden, Volumenberechnung von Aushub.
- Denkmalschutz
- Digitale Konservierung von historischen Gebäuden und Ruinen.
- Solar & Dach
- Aufmaß für PV-Anlagenplanung ohne Betreten des Daches.
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